Sterblichkeit in der Schweiz: Schlüsselzahlen, Trends und Entwicklungen

Einleitung
Die Schweiz verzeichnet heute mehr als 70'000 Todesfälle pro Jahr. Diese Zahl, die stetig zunimmt, spiegelt die demografische Alterung des Landes und die Verlängerung der Lebenserwartung wider. Hinter diesen Statistiken verbergen sich wichtige Trends: Entwicklung der Todesursachen, Unterschiede zwischen den Kantonen, sozioökonomische Ungleichheiten und Wandel der Bestattungspraktiken.
Die offiziellen Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) ermöglichen es zu verstehen, wie sich die Sterblichkeit in der Schweiz entwickelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bleiben die Haupttodesursachen, aber neue Krankheiten treten auf. Die Alterung der Babyboomer-Generation kündigt einen signifikanten Anstieg der Todesfälle in den kommenden Jahren an.
Dieser Artikel fasst die Schlüsselzahlen zur Sterblichkeit in der Schweiz zusammen: Wie viele Menschen sterben jedes Jahr, in welchen Kantonen, an welchen Ursachen und in welchem Alter. Wir analysieren auch die demografischen Prognosen und ihre Auswirkungen auf die Bestattungspraktiken. Diese Informationen helfen, die Bedürfnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit, der Bestattungsinfrastrukturen und der Begleitung trauernder Familien zu antizipieren.
📌 Zusammenfassung (TL;DR)
Die Schweiz verzeichnet über 70'000 Todesfälle pro Jahr, eine Zahl, die aufgrund der demografischen Alterung steigt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bleiben die Haupttodesursachen, mit ausgeprägten Unterschieden zwischen Kantonen und sozioökonomischen Gruppen. Die Lebenserwartung steigt weiter, aber die Zahl der Todesfälle soll bis 2050 mit der Alterung der Babyboomer-Generation signifikant zunehmen.
📚 Inhaltsverzeichnis
- Wie viele Todesfälle gibt es jährlich in der Schweiz?
- Verteilung der Todesfälle nach Kantonen
- Sterberate: Entwicklung und internationaler Vergleich
- Die Haupttodesursachen in der Schweiz
- Sterblichkeit nach Altersgruppen
- Lebenserwartung in der Schweiz: Wo stehen wir?
- Entwicklung der Sterblichkeit über 20 Jahre
- Auswirkungen der demografischen Alterung
- Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten
- Sterblichkeit und sozioökonomische Ungleichheiten
- Demografische Prognosen für die kommenden Jahrzehnte
- Wie diese Daten die Bestattungspraktiken beeinflussen
Wie viele Todesfälle gibt es jährlich in der Schweiz?
Im Jahr 2023 verzeichnete die Schweiz etwa 74'000 Todesfälle, gemäss den neuesten Daten des Bundesamts für Statistik (BFS). Diese Zahl markiert eine Rückkehr zur Normalität nach den Sterblichkeitsspitzen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, die die jährliche Zahl der Todesfälle 2020 und 2021 auf über 76'000 ansteigen liessen.
In den letzten fünf Jahren schwankt die Zahl der Todesfälle zwischen 67'000 und 76'000 pro Jahr, mit einem progressiven Aufwärtstrend aufgrund der Alterung der Bevölkerung. Zum Vergleich: Die Schweiz verzeichnet etwa 87'000 Geburten pro Jahr, was ein positives, wenn auch moderates demografisches Wachstum aufrechterhält.
Diese Entwicklung spiegelt den laufenden demografischen Wandel wider: Die Babyboomer-Generation erreicht allmählich das Sterbealter, was den seit den 2000er Jahren beobachteten graduellen Anstieg erklärt.
Verteilung der Todesfälle nach Kantonen
Die bevölkerungsreichsten Kantone verzeichnen logischerweise die höchste Anzahl von Todesfällen in absoluten Zahlen. Zürich führt mit etwa 12'000 Todesfällen pro Jahr, gefolgt von Bern (10'000) und Waadt (7'500). Diese drei Kantone machen allein fast 40% der jährlichen Todesfälle in der Schweiz aus.
Für einen gerechteren Vergleich berechnet das BFS standardisierte Sterberaten, die die Altersstruktur jedes Kantons berücksichtigen. Diese Indikatoren zeigen subtilere Unterschiede: Einige ländliche oder alpine Kantone weisen aufgrund einer älteren Bevölkerung leicht höhere Raten auf.
Städtische Kantone wie Genf und Basel-Stadt weisen die niedrigsten Sterberaten auf, dank einer jüngeren Bevölkerung und einem erleichterten Zugang zu hochmodernen medizinischen Infrastrukturen.
Sterberate: Entwicklung und internationaler Vergleich
Die Sterberate misst die Anzahl der Todesfälle pro 1'000 Einwohner. In der Schweiz liegt diese Rate derzeit bei etwa 8,5 pro 1'000, ein Niveau, das seit mehreren Jahren stabil ist. Diese Zahl ist im Laufe des 20. Jahrhunderts deutlich gesunken, von über 15 pro 1'000 in den 1950er Jahren auf das heutige Niveau.
Im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn liegt die Schweiz im unteren Durchschnitt. Deutschland weist eine Rate von 11,5 pro 1'000 auf, Italien 10,7, während Frankreich mit 9,2 pro 1'000 der Schweizer Rate nahekommt. Österreich mit 9,5 pro 1'000 zeigt ebenfalls eine vergleichbare Situation.
Diese Unterschiede erklären sich hauptsächlich durch die Altersstruktur der Bevölkerung: Länder mit einem höheren Anteil älterer Menschen verzeichnen mechanisch höhere Sterberaten.
Die Haupttodesursachen in der Schweiz
Das BFS veröffentlicht jährlich detaillierte Statistiken über die Todesursachen in der Schweiz, klassifiziert nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD). Diese Daten ermöglichen es, die Hauptpathologien zu identifizieren, die für die Sterblichkeit verantwortlich sind, und die öffentliche Gesundheitspolitik zu orientieren.
Drei grosse Kategorien dominieren deutlich: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Erkrankungen des Nervensystems (insbesondere Demenz). Zusammen machen sie fast 70% aller Todesfälle in der Schweiz aus.
Externe Ursachen (Unfälle, Suizide) und Atemwegserkrankungen vervollständigen das Bild. Das Verständnis dieser Verteilung hilft, die Herausforderungen der Prävention und medizinischen Versorgung in unserer alternden Gesellschaft zu kontextualisieren.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in der Schweiz und machen etwa 30% der jährlichen Todesfälle aus. Diese Kategorie umfasst hauptsächlich Herzinfarkte, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheiten.
Gute Nachricht: Die kardiovaskuläre Sterblichkeit ist seit den 1970er Jahren kontinuierlich rückläufig, dank medizinischer Fortschritte (Behandlungen, Chirurgie, Stents), der Verbesserung der Notfallversorgung und Präventionskampagnen zu Risikofaktoren (Tabak, Bluthochdruck, Cholesterin).
Trotz dieses positiven Trends betreffen diese Pathologien besonders ältere Menschen und bleiben eine wichtige Herausforderung für die öffentliche Gesundheit, insbesondere angesichts der laufenden demografischen Alterung.
Krebs
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache und verantwortlich für 25 bis 27% der Todesfälle in der Schweiz. Die häufigsten Arten variieren je nach Geschlecht: Lungen-, Darm- und Prostatakrebs bei Männern, Brust-, Lungen- und Darmkrebs bei Frauen.
Lungenkrebs bleibt bei beiden Geschlechtern der tödlichste, weitgehend mit dem Rauchen verbunden. Die Krebssterblichkeitsraten tendieren jedoch dazu, sich zu stabilisieren oder sogar für bestimmte Formen zu sinken, dank therapeutischer Fortschritte und Früherkennung.
Organisierte Screening-Programme (Mammographie, Koloskopie) ermöglichen es, Tumore in einem frühen Stadium zu erkennen, was die Heilungschancen erheblich erhöht und die langfristige Sterblichkeit reduziert.
Atemwegserkrankungen und Demenz
Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere Demenz (Alzheimer und verwandte Erkrankungen), nehmen stark zu und machen inzwischen fast 15% der Todesfälle aus. Dieser Anstieg erklärt sich direkt durch die Alterung der Bevölkerung: Je länger man lebt, desto höher ist das Risiko, eine Demenz zu entwickeln.
Chronische Atemwegserkrankungen (COPD, Emphysem) und Lungenentzündungen bei älteren Menschen vervollständigen dieses Bild und machen etwa 8% der Todesfälle aus. Diese Pathologien betreffen besonders gebrechliche Senioren und sind oft die direkte Todesursache bei bereits geschwächten Personen.
Die Verlängerung der Lebenserwartung führt mechanisch zu einer Zunahme dieser mit hohem Alter verbundenen Pathologien und stellt wichtige Herausforderungen in Bezug auf Palliativpflege und Sterbebegleitung dar.
Unfälle und externe Ursachen
Externe Ursachen (Unfälle, Suizide, Traumata) machen etwa 7% der Todesfälle in der Schweiz aus, also fast 5'000 Todesfälle pro Jahr. Obwohl sie anteilsmässig in der Minderheit sind, betreffen sie oft junge Menschen, was ihnen eine besonders wichtige soziale und emotionale Auswirkung verleiht.
Verkehrsunfälle sind in den letzten Jahrzehnten dank Sicherheitsmassnahmen stark zurückgegangen, bleiben aber eine bedeutende Ursache bei jungen Erwachsenen. Stürze sind die häufigste Ursache für Unfalltode bei Senioren, besonders nach dem 75. Lebensjahr.
Suizide machen etwa 1'000 Todesfälle pro Jahr in der Schweiz aus. Es gibt Präventionsmassnahmen wie die Notfallnummer 143 (Die Dargebotene Hand), die 24 Stunden am Tag für Menschen in psychischer Not erreichbar ist.
Sterblichkeit nach Altersgruppen
Die Verteilung der Todesfälle nach Alter zeigt eine massive Konzentration bei älteren Menschen: Mehr als 80% der Todesfälle treten nach dem 65. Lebensjahr auf, und fast 60% nach dem 80. Lebensjahr. Das mittlere Sterbealter liegt bei etwa 83 Jahren und spiegelt die ausgezeichnete Lebenserwartung in der Schweiz wider.
Die Säuglingssterblichkeit (Todesfälle vor dem 1. Lebensjahr) ist extrem niedrig, mit einer Rate von 3,5 pro 1'000 Geburten, eine der besten weltweit. Bei jungen Erwachsenen (15-44 Jahre) bleiben Todesfälle selten und sind hauptsächlich auf Unfälle und Suizide zurückzuführen.
Die Sterblichkeit steigt ab 45 Jahren allmählich an, mit dem Auftreten der ersten chronischen Krankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs). Nach dem 75. Lebensjahr beschleunigt sich die Sterblichkeit deutlich, mit einer Kombination von Pathologien im Zusammenhang mit dem Altern.
Lebenserwartung in der Schweiz: Wo stehen wir?
Die Schweiz weist eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit auf. Im Jahr 2023 erreicht sie 84 Jahre für Männer und 86 Jahre für Frauen, was das Land in die weltweiten Top 5 einreiht. Diese Leistung resultiert aus einem leistungsfähigen Gesundheitssystem, einem hohen Lebensstandard und guten Gesundheitsgewohnheiten.
Die Entwicklung ist spektakulär: 1970 lag die Lebenserwartung bei 70 Jahren für Männer und 76 Jahren für Frauen. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern, der 6 Jahre betrug, hat sich heute auf etwa 2 Jahre verringert, dank insbesondere des Rückgangs des männlichen Rauchens.
Zu beachten: Die gesunde Lebenserwartung (ohne Aktivitätseinschränkung) beträgt etwa 72 Jahre, also etwa zehn Jahre weniger als die Gesamtlebenserwartung. Dieser Indikator spiegelt die Jahre wider, die mit chronischen Krankheiten oder funktionellen Einschränkungen gelebt werden.
Entwicklung der Sterblichkeit über 20 Jahre
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Schweiz einen signifikanten Rückgang der vorzeitigen Sterblichkeit (vor dem 70. Lebensjahr) erlebt, besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten. Diese Verbesserung resultiert aus medizinischen Fortschritten, wirksameren Behandlungen und besserer Prävention.
Paradoxerweise steigt die absolute Zahl der Todesfälle seit den 2000er Jahren, von etwa 62'000 jährlichen Todesfällen auf heute 74'000. Dieser Anstieg erklärt sich vollständig durch die demografische Alterung: Die zahlreiche Babyboomer-Generation (geboren zwischen 1945 und 1965) erreicht allmählich das Sterbealter.
Die Gewinne bei der Lebenserwartung setzen sich fort, aber in einem langsameren Tempo als im 20. Jahrhundert. Zukünftige Fortschritte werden insbesondere von der Fähigkeit abhängen, neurodegenerative Erkrankungen und resistente Krebsarten besser zu verhindern und zu behandeln.
Auswirkungen der demografischen Alterung
Die Alterspyramide der Schweiz verändert sich rasch: Der Anteil der über 65-Jährigen, derzeit bei etwa 19%, soll bis 2040 25% erreichen. Diese strukturelle Entwicklung wird in den kommenden Jahrzehnten einen grossen Einfluss auf die jährliche Zahl der Todesfälle haben.
Gemäss den Prognosen des BFS könnte die Zahl der Todesfälle bis 2050 90'000 bis 100'000 pro Jahr erreichen, was einem Anstieg von fast 35% gegenüber heute entspricht. Dieser Sterblichkeitshöhepunkt wird dem Tod der Babyboomer-Generation entsprechen.
Diese demografische Entwicklung stellt wichtige Herausforderungen dar: Bestattungsinfrastrukturen, Kapazität der Pflegeheime und Palliativpflege, Organisation der Bestattungen. Sie verändert auch die Gedenkpraktiken, mit einer zunehmenden Digitalisierung von Todesanzeigen und Gedenkräumen.
Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten
Die Sterblichkeitsunterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten in der Schweiz bleiben relativ gering, mit einer vergleichbaren Lebenserwartung in beiden Umgebungen. Es gibt jedoch gewisse Nuancen bei den Todesursachen und Risikofaktoren.
Städtische Gebiete weisen eine höhere Exposition gegenüber Luftverschmutzung, Stress und bestimmten sitzenden Lebensstilen auf. Andererseits profitieren sie von einem erleichterten Zugang zu spezialisierten medizinischen Infrastrukturen und Notfalldiensten, was die Sterblichkeit durch akute Krankheiten reduziert.
In ländlichen Gebieten machen Unfälle (landwirtschaftliche, Verkehrsunfälle auf Nebenstrassen) einen etwas grösseren Anteil aus. Der Zugang zu Palliativpflege und Einrichtungen für das Lebensende kann ebenfalls eingeschränkter sein, obwohl Anstrengungen unternommen werden, um eine homogene Abdeckung des Territoriums zu gewährleisten.
Sterblichkeit und sozioökonomische Ungleichheiten
Trotz eines leistungsfähigen und zugänglichen Gesundheitssystems entgeht die Schweiz nicht den sozioökonomischen Ungleichheiten bei der Sterblichkeit. Bildungsniveau, Einkommen und Beruf beeinflussen die Lebenserwartung erheblich.
Studien des BFS zeigen einen Unterschied von bis zu 5 bis 7 Jahren Lebenserwartung zwischen Personen mit tertiärem Bildungsniveau und solchen mit nur obligatorischer Schulbildung. Diese Unterschiede erklären sich durch unterschiedliche Gesundheitsverhalten (Rauchen, Ernährung, körperliche Aktivität) und ungleichen Zugang zur Prävention.
Manuelle und körperlich anspruchsvolle Berufe weisen ebenfalls eine frühere Sterblichkeit auf, die mit den Arbeitsbedingungen und der Exposition gegenüber Risikofaktoren zusammenhängt. Diese Ungleichheiten bestehen trotz der obligatorischen Krankenversicherung fort und unterstreichen die Bedeutung der sozialen Determinanten der Gesundheit.
Demografische Prognosen für die kommenden Jahrzehnte
Die demografischen Szenarien des BFS für 2030-2050 sehen einen progressiven, aber signifikanten Anstieg der jährlichen Todesfälle vor. Das Referenzszenario geht von 85'000 Todesfällen im Jahr 2030, 95'000 im Jahr 2040 und einem Höhepunkt von etwa 100'000 um 2050 aus.
Diese Entwicklung wird grosse Auswirkungen auf die Bestattungsinfrastrukturen haben: Kapazität der Krematorien, Verfügbarkeit von Friedhofsplätzen, Organisation der Zeremonien. Die Kantone und Gemeinden müssen diese wachsenden Bedürfnisse antizipieren, um eine würdige und respektvolle Betreuung zu gewährleisten.
Die Entwicklung der Riten und Gedenkpraktiken beschleunigt sich ebenfalls: Digitalisierung von Todesanzeigen, Online-Gedenkräume, personalisiertere Zeremonien. Diese Veränderungen spiegeln die Erwartungen einer Gesellschaft wider, die ihre Verstorbenen ehren möchte, während sie sich an zeitgenössische Realitäten anpasst.
Wie diese Daten die Bestattungspraktiken beeinflussen
Die Zunahme der Todesfälle und die demografische Entwicklung verändern den Bestattungssektor tiefgreifend. Die Digitalisierung setzt sich als Antwort auf die Bedürfnisse der Familien durch: schnelle Veröffentlichung von Todesanzeigen online, erleichtertes Teilen mit geografisch verstreuten Angehörigen, Schaffung von Gedenkräumen, die rund um die Uhr zugänglich sind.
Familien suchen auch mehr Transparenz und Zugänglichkeit, insbesondere bei den Kosten. Angesichts der hohen Tarife der traditionellen Presse (800 bis 2'000 CHF) bieten Lösungen wie Wolky die Veröffentlichung einer Todesanzeige für 180 CHF an, mit ergänzenden Dienstleistungen zur Ehrung des Andenkens des Verstorbenen.
Diese Entwicklung entspricht den finanziellen Herausforderungen nach einem Todesfall. Für weitere Informationen über die verfügbare Unterstützung konsultieren Sie unseren Artikel über die finanzielle Unterstützung nach einem Todesfall in der Schweiz oder erfahren Sie, wie die Todesfallversicherung funktioniert, um Ihre Angehörigen zu schützen.
Jedes Jahr verzeichnet die Schweiz etwa 70'000 Todesfälle, eine Zahl, die unter dem Einfluss der demografischen Alterung stetig zunimmt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bleiben die Haupttodesursachen, während die Lebenserwartung weiter steigt und die Schweiz zu den leistungsfähigsten Ländern der Welt zählt. Diese Entwicklungen beeinflussen direkt die Organisation der Bestattungen und die Art und Weise, wie Familien das Andenken ihrer Angehörigen ehren.
Angesichts dieser demografischen Realitäten entwickeln sich die Bestattungspraktiken in Richtung mehr Einfachheit und Zugänglichkeit. Wolky begleitet Schweizer Familien, indem es ihnen eine transparente digitale Lösung bietet, um eine Todesanzeige für 180 CHF zu veröffentlichen, Gedenkseiten zu erstellen und die Erinnerung an ihre Angehörigen mit Würde zu teilen. Wenn Sie Ihr Umfeld über einen Todesfall informieren oder das Andenken eines geliebten Menschen ehren möchten, veröffentlichen Sie Ihre Todesanzeige in wenigen Minuten und bieten Sie ihm die Ehrung, die er verdient.


